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Das iPhone – Wie alles begann

Wir schreiben den 09. Januar 2007. Der Saal der Macworld Conference & Expo in San Francisco füllt sich langsam und es herrscht eine elektrisierende Stille im Raum. Doch zuerst blicken wir noch etwas weiter zurück und zwar ins Jahr 2004…

Wie alles begann

In einem Interview erzählt der damalige Apple-CEO Steve Jobs, dass er bereits Anfang der 2000er Jahre die Idee hatte, einen Multi-Touch-Bildschirm zu entwickeln, auf dem man wie auf einer Computertastatur tippen konnte. Dieser Bildschirm war ursprünglich für ein Tablet gedacht, Jobs entschied jedoch, dass zuerst ein Telefon gebaut werden sollte. 2004 begann die Entwicklung des späteren iPhones unter dem Codenamen „Project Purple“. Während dieser Zeit wurde das Projekt vor vielen Apple-Mitarbeitern geheimgehalten, es wurde sogar eine Benutzeroberfläche namens SkankPhone entwickelt, um nicht die eigentliche Oberfläche namens SpringBoard allen Mitarbeitern am Project Purple zeigen zu müssen.

Für den endgültigen Namen des Smartphones waren einige Bezeichnungen im Gespräch. So hätte es TelePod, ein Kofferwort mit den beiden Begriffen Telephone und iPod, oder Mobi, die Kurzform von mobile, heißen können. Außerdem war der Vorschlag TriPod im Gespräch, der die drei Hauptfunktionen des Handys (iPod, Telefon und Internet) beschreiben sollte. Eine weitere Namensidee war iPad, die dann ab 2010 für das Tablet von Apple verwendet wurde.

 

Motorola ROKR E1 | www.cellphones.ca

Quelle: www.cellphones.ca

 

Im September 2005 stellte Steve Jobs das Motorola ROKR E1 vor, das als erstes Mobiltelefon mit Apples Mediensoftware iTunes synchronisiert werden konnte. Schon kurz darauf sickerte jedoch durch, dass er mit dem ROKR unzufrieden sei, weil es als Fremdprodukt nicht in die Designlinie der Apple-Produktpalette passte. Diese Einschätzung wurde im September 2006 von Apple durch den Entzug der ROKR-Unterstützung bei iTunes bestätigt. Stattdessen wurde eine weitere iTunes-Aktualisierung mit Unterstützung für ein noch unbekanntes Mobiltelefon veröffentlicht, das offensichtlich nicht nur Audio-, sondern auch Video- und Bilddateien wiedergeben können sollte. Dies führte zu Spekulationen über ein zu erwartendes Apple-Mobiltelefon, die bis zum Jahresende 2006 immer konkreter wurden (Quelle: wikipedia.org).

There is one more thing…

Wir sind zurück im Saal der Macworld. Steve Jobs steht mittlerweile auf der Bühne und erzählt von revolutionären Entwicklungen. Zum einen wird es einen Widescreen iPod mit Touchfunktion, ein revolutionäres mobiles Telefon sowie ein durchschlagenes Internetkommunikationsgerät geben.

Die Zuschauer sind bereits jetzt begeistert und freuen sich auf drei neue Geräte aus dem Applekosmos. Doch Steve Jobs macht der Euphorie einen Strich durch die Rechnung und kündigt charmant witzig eine noch viel bessere Sache an: Alle drei Funktionen finden in einem Gerät platzt – die Geburtsstunde des iPhone!

 

 

 

 

Am 09. November 2007 sollte das iPhone endlich auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Allerdings gab es beim Deutschland-Start eine Besonderheit: Das Smartphone wurde exklusiv bei der Telekom zu einem Preis von 399€ und gekoppelt mit einem SIM-Lock angeboten.

Doch trotz dieser aus heutiger Sicht unverständlichen Vertragsbindungen war das 11,6 mm dicke Gehäuse ein absoluter Verkaufsschlager. Das mit einer 2 MP Kamera und bis zu 16 GB Speicher ausgestattete Telefon konnte sich bis Ende 2007 insgesamt 1,39 Millionen mal verkaufen. Für heutige Verhältnisse ein absoluter Flop, doch für die damalige Zeit und als Neueinsteiger auf dem Smarthphone-Markt eine mehr als beachtliche Zahl.

Und so sollte das iPhone über die Jahre nicht nur immer besser, schneller, schlanker und größer sondern auch das erfolgreichste Smartphone auf dem Markt werden.  Mit der aktuell erhältlichen 10. Generation, dem iPhone XS & XS Max, hat sich nicht nur technologisch einiges getan auch der Look hat sich grundlegend geändert.

Bis zum iPhone 8 war der Home-Button das Erkennungsmerkmal aller iPhones. Jeder wusste um was es sich hier für ein Telefon handeln sollte. Zusammen mit der Einführung des iPhone X im Jahr 2017 wurde dieser Designkniff wegrationalisiert und durch die Notch, eine kleine Kerbe im oberen Bereich des Displays, ersetzt. Dieses wurde Notwendig, weil der Bildschirm nun die komplette Front zieren sollte und die schwarzen Balken oben und unten verschwanden.

Keine Frage: Apple und Steve Jobs haben mit dem iPhone ein neues Zeitalter in der Telefonnutzung eingeleitet. Unzählige Firmen folgten dem Ruf und versuchten dem iPhone das Wasser zu reichen. Einige scheiterten kläglich (Bye Bye Nokia) und andere wiederum, zum Beispiel Samsung, konnten sich neben Apple am Markt positionieren. Wir sind gespannt was die Zukunft noch bringen wird.

In unserem iPhone Preisvergleich helfen wir euch bei der Suche und zeigen euch, wo ihr das Smartphone von Apple am günstigsten ergattern könnt!

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